Unschärfe erzeugen

Faktor 2: Blende

Die Blende sieht ein wenig aus wie die Iris im menschlichen Auge, und sie funktioniert auch genauso: Je nachdem, ob man sie stärker öffnet oder schließt, fällt mehr oder weniger Licht auf den Kamerasensor. Ein optischer Nebeneffekt der Blendenöffnung ist, dass sie auch die Schärfe beeinflusst. Dabei gilt: Je weiter die Blende geöffnet ist, desto größer ist der unscharfe Bereich.

Die meisten Kameras ermöglichen es, die Blende manuell einzustellen. Dazu stellt man das Modus-Wahlrad auf „A“ oder „Av“ (für Englisch „Aperture value“ = Blendenvorwahl). 

Nun kann man die Blendenzahl einstellen:

  • kleine Blendenzahlen (z.B. F3.5 oder kleiner) bedeuten eine weit geöffnete Blende und damit mehr Unschärfe
  • große Blendenzahlen (z.B. F8.0 oder größer) bedeuten eine stärker geschlossene Blende und damit weniger Unschärfe

Die Blendenreihe unten zeigt, wie die Schärfe von Motiv und Hintergrund sich je nach gewählter Blende ändert.

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