Richtig belichten

Jeder hat sich schon einmal darüber geärgert, dass ein Bild „zu dunkel“ oder „zu hell“ geworden ist. In diesem Artikel lernst du, wie Fehlbelichtungen entstehen, wie du sie vermeidest – und wie du sie notfalls später am Computer korrigieren kannst.

Beim Fotografieren: Kamera und Motiv richtig positionieren

Belichtungsfehler entstehen meist dann, wenn die Kamera sehr lichtintensive und sehr lichtschwache Bildanteile in Einklang bringen muss. Denke z.B. an das Porträt einer Person an einem sonnigen Tag, die im Schatten steht (lichtschwacher Bildteil), während im Hintergrund grelles Sonnenlicht zu sehen ist (lichtintensiver Bildanteil). Unser Auge bzw. unser Gehirn kann beide Bildanteile miteinander verrechnen, so dass wir beides klar sehen können. Die Kamera kann das jedoch nicht; sie muss sich „entscheiden“: Entweder belichtet sie die Person richtig, oder den Hintergrund – beides geht nicht.

Solche Belichtungsprobleme kann man vermeiden, indem man durch kluge Positionierung des Motivs dafür sorgt, dass die Kontraste im Bild nicht zu groß werden – d.h. der Unterschied zwischen lichtintensiven und lichtschwachen Bereichen.

Probier's aus!

Wähle ein Motiv (z.B. eine Person, ein Objekt, ein Stofftier o.ä.) und einen Ort mit einer einzigen Lichtquelle (z.B. ein einzelnes Fenster, eine Schreibtischlampe mit einer einzigen Glühbirne, keine Leuchtröhre!). Stelle dein Motiv vor die Lichtquelle. Denke dir nun einen Kreis um dein Motiv herum. Bewege dich auf diesem Kreis um dein Motiv herum; dein Motiv bleibt stets in der Mitte des Kreises, dreht sich jedoch um die eigene Achse mit der Kamera (z.B. steht eine Person immer mit dem Gesicht zur Kamera). Schieße nun nach jeder 45°-Drehung ein Foto – so erhältst du acht Bilder. Welche Bilder sind am besten belichtet, welche am schlechtesten? Erkläre, warum das so ist.

 

 

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