Richtig belichten

Belichtungsfehler erkennen durch Histogramme

Manchmal ist es am kleinen, blassen Bildschirm der Kamera gar nicht so einfach zu sehen, ob ein Bild richtig belichtet ist. Oft sieht man erst am Computer, dass das Bild falsch belichtet ist – und dann ist es meist zu spät, um noch ein zweites zu schießen, in dem die Belichtung angepasst ist.

Um solche Fehlbelichtungen rechtzeitig zu erkennen, hilft ein sogenanntes Histogramm, das Auskunft über die Belichtung eines Bildes gibt. Die Anzeige eines Histogramms wird von den meisten Kameras und Bildbearbeitungsprogrammen unterstützt.

Histogramme sind aufgebaut wie ein mathematisches Koordinatensystem: Auf der X-Achse siehst du die Helligkeit im Bild, von ganz dunkel bis ganz hell. Auf der Y-Achse siehst du, wie groß die Anteile deines Bildes sind, die dunkel sind, hell sind oder irgendwo dazwischen. Starke Ausschläge auf der einen oder anderen Seite des Histogramms bedeuten, dass dein Bild unter- oder überbelichtet ist. Bei einem gut belichteten Bild hingegen gibt es nur sehr kleine Ausschläge bei den Extremwerten; die größten Ausschläge sollten in der Mitte des Histogramms liegen:

 

Teste dich!

Ordne den Bildern 1-3 das richtige Histogramm A-C zu. Entscheide dann, ob das Bild über-, unter- oder korrekt belichtet ist.

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